Redewendungen, als Gewohnheiten

und deren Konsequenzen.

Als ich Kind war, habe ich meine Mutter oft gehört zu sagen, sie sei durch irgendetwas genervt, dies oder jedes „geht ihr auf die Nerven“, oder sie „kann es nicht mehr sehen“ und so weiter…

Nun, sie wurde durch einen beschädigten Sehnerv erblindet.

Ich habe mich in der letzten Zeit öfters ertappt, wie ich mir erzählte, dies oder jenes mir auf die Nerven geht. Ich konnte beobachten, wie meine Nerven sich sofort auf den Satz mit Anspannung reagierten und mich aufforderten eine Entscheidung zu treffen, auf das Ereignis anders zu reagieren. Mir war es auch bewusst, es liegt an mir, es ist alleine meine Entscheidung, wie ich auf etwas reagiere. Mit war es auch bewusst, dass die Körperreaktion in der archaischen Ebene verankert ist und nicht direkt mit der tatsächlichen Situation zu tun hat.

Nun, trotz meiner bewussten Entscheidung, anders zu reagieren, fing ein Nervenbahn an der linken Seite zu schmerzen an und ich bekam Gürtelrose am Oberschenkel. „Na Servus!“- dachte ich und war dankbar erkennen zu dürfen und zu können, wie schnell das gesprochene Wort sich realisiert und ich die Gelegenheit habe jetzt definitiv und mit Entschlossenheit damit aufzuhören, mir etwas zu erzählen, was mir schadet. …  Was immer ist, IST! Ich lasse es SEIN! Und damit ist es auch gut.

Höre! Gute Inspiration wünscht dir

Katalin Fáy

Moderatorin und Herausgeberin des Paradies-Podcast für ein Leben in Fülle, Freude und Faszination für alle

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